5. Stora Äxholmen

 

 
 
Stora Äxholmen.
Foto: Kerstin Olson, Bohusläns museum

 

STORA ÄXHOLMEN

Während der Fischfangsaison zog es Menschen schon immer zur Insel Stora Äxholmen. Davon zeugen die vielen Steinsetzungen, auf die Sie am Strand stoßen. Hierbei handelt es sich nicht um Hausfundamente, sondern um Reste von Wänden zeitweiliger Wohnstätten, die von Norwegen bis Finnland an der Küste zu finden sind. Das

Dach dieser Unterkünfte wurde durch Aufspannen der Segel mit Hilfe von Mast und Rudern errichtet. Die Wände wurden mit Seetang abgedichtet, den man auch für Matratzen verwendete.

Es ist schwer zu sagen, aus welcher Zeit die Wohnstätten stammen. Auf der Insel Söön, nicht weit von hier entfernt, hat man Spuren aus dem 13. Jahrhunder gefunden. Weiter nördlich in Bohuslän gibt es Wohnstätten, die weit oben auf den Felsen liegen. Es kann sein, dass diese in der Wikingerzeit gebaut wurden, als der Wasserspiegel weit höher lag als heute.

Die Menschen sind Jahrhundert für Jahrhundert immer wieder in diese zeitweiligen Behausungen zurückgekehrt, sogar im 20. Jahrhundert.

 

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