20. Pater Noster

 

 
 
Pater Noster.
Foto: Börje Andersson, Bohusläns museum

 

PATER NOSTER

Jahrhundertelang näherten sich die Seefahrer Marstrand mit Angst im Herzen, da die vielen Inseln in den Schären große Gefahr bedeuten.

Es gab keine Seekarten, nur mündliche oder schriftliche Berichte. Wachsame Augen spähten nach Wahrzeichen, Bergen und Baken. Es gab allen Anlass, die Hilfe von höheren Mächten herbeizurufen. "Vater unser, der Du bist im Himmel ...". In der katholischen Zeit wurden die Gebete in Latein gelesen: "Pater Noster, qui es en caelis ...". So wurde die ganze Inselgruppe mit der Zeit Pater Noster genannt.

Mitte des 19. Jahrhunderts erreicht der Segelverkehr seinen historischen Höhepunkt und 1868 steht endlich ein Leuchtturm auf Hamneskär, der größte der drei Leuchttürme in Bohuslän, die von Nils Gustaf af Heidenstam konstruiert wurden.

Bis 1964 wohnten hier das ganze Jahr hindurch drei Familien. Sie bauten auf mühsam auf die Insel geschaffter Erde Kartoffeln an, und sammelten Regenwasser in Zisternen.

1939 war ein neuer Hafen an der Ostseite der Insel fertig. 1964 wurde das Leuchtfeuer automatisiert und 1977 für immer gelöscht und durch ein Senkkastenleuchtturm auf dem Hätteberg ersetzt.

 

Byt område

Översikt

Ärholmen

Pater Noster

Klädesholmen

Toftö

Kyrkesundet

Altarholmen

Ärholmen - Altarholmen Bissen - Tjurholm Stora Hejen och Störön - Kalvö / Lindö Sotenkanalen - Hamnerö Stora Skeppholmen - Söra Buskär Mollösund - Fiskebäckskil Bärby holme - Marstrand Äxholmen - Rörholmarna Mellan Yttre Tistlarna - Fotö Altarholmen Kyrkesundet Toftö Klädesholmen Pater Noster Ärholmen