23. Kyrkesundet

 

 
 
Kyrkesundet.
Foto: Kerstin Olson, Bohusläns museum

 

KYRKESUNDET

Im Jahr 1030 starb der norwegische König Olav Haraldsson in der Schlacht bei Stiklastad in Südostnorwegen.

Er hatte all seine Kräfte für die Christianisierung seines Volkes eingesetzt. An seinem Grab machten Gerüchte von Wundern die Runde.

Er wurde zum Heiligen und Schutzpatron Norwegens erklärt. Der Olavskult verbreitete sich über ganz Nordeuropa und 200 Kirchen wurden Sankt Olav gestiftet, davon 49 in Norwegen. Pilger strömten an sein Grab in Nidaros, das heute Trondheim heißt. Sie wanderten über die Berge oder nahmen den nördlichen Seeweg durch die Schären von Bohuslän.

Beim Studium einer Landkarte finden sich etliche Plätze, die den Namen des norwegischen Königs tragen, nicht zuletzt hier rund um Kyrkesund. Der Legende nach beschlossen Olav und sein Bruder Harald ein Wettsegeln um die norwegische Krone durchzuführen. Sie setzten Kurs in Richtung Norden.

Dass Olav gewann, der das schwerere Schiff hatte, war natürlich das Verdienst Gottes. Gerade hier ließ Gott den Berg bersten und öffnete eine Abkürzung für Olav, den Kyrkesund. Vier Trolle standen am Strand und versuchten Olav zu stoppen.

Er verwünschte sie und so verwandelten sie sich in die "Baken des Sankt Olav", die noch heute als Seezeichen am Einlauf zum Kyrkesund stehen.

 

Kyrkesundet.
Foto: Ingela Lundin, Bohusläns museum
 

 

 

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